Archiv der Kategorie 'Termine'

Burschentag in Eisenach zum Desaster machen – Männerbünde auflösen

Burschentag in Eisenach zum Desaster machen – Männerbünde auflösen

DEMONSTRATION 18. JUNI 2011 | 14:00 | HBF EISENACH

Seit der Wiedervereinigung findet jährlich am Wochenende nach Pfingsten der sogenannte Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB) auf der Wartburg in Eisenach statt. Das erste Wartburgfest 1817 ist wichtiger Bestandteil burschenschaftlicher Geschichte: neben Reden zur Zukunft der „Deutschen Nation“ stand auch Bücherverbrennung auf dem Programm. Auch heute noch findet ein Fackelzug zum Burschenschaftsdenkmal statt. Hunderte Männer, meist in Anzug und Farben tragend, kommen an diesem Wochenende aus Deutschland und Österreich zusammen. Die örtlichen Unterkünfte sind belegt, die Kneipen sind voll, das Bier fließt in Strömen. Fast könnte man in der touristischen Idylle vergessen, dass es sich hierbei um ein Treffen rechts-konservativer bis neo- nazistischer Männerbünde handelt, das in seinen Grundfesten abzulehnen ist. Aber der Reihe nach:
Die Nazis von der Deutschen Burschenschaft (mehr…)

Gegen die Zurichtung durch Staat, Nation und Kapital – Innenminister Konferenz auflösen!

Hier der Aufruf des sozialrevolutionären und antinationalen Krisenbündnis Frankfurts zu den Aktionen gegen die IMK am 21/22.06.:

22. Juni: Bundesweite Demo „Wir kommen um zu stören! IMK auflösen!“ – 18 Uhr Hauptwache Frankfurt

Am 22.Juni wird die erste Sitzung der „Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder“ 2011 in Frankfurt am Main unter Vorsitz des hessischen Innenministers Boris Rhein stattfinden. Wenn sich der Staat in Gestalt der Innenministerkonferenz formiert, haben emanzipatorische Bewegungen allen Grund, den Staatsfunktionären diesen Tag zu vermiesen. Im Namen von Sicherheit, Kriminalitätsbekämpfung und Integration werden hier Jahr für Jahr allerlei Schweinerein beschlossen, die darauf hinauslaufen die Bevölkerung zu steuern und zu kontrollieren, Migrant_innen das Leben schwer zu machen und den autoritären Staat auszubauen. (mehr…)

Naziaufmarsch am 1. Mai in Heilbronn stoppen!!!

Kein Naziaufmarsch am 1.Mai in Heilbronn!

1.mai 2011

Das „nationale und soziale Aktionsbündnis 1. Mai“ will am 1. Mai 2011 eine süddeutsche Großdemonstration in Heilbronn veranstalten. In diesem Bündnis haben sich verschiedene faschistische Gruppen, unter anderem die NPD und auch die Nationalen Sozialisten Ried zusammen geschlossen.
Sie wollen unter dem rassistischen Motto „Fremdarbeiterinvasion stoppen“ aufmarschieren
Hinfahren!!! Nazis aufhalten, mit allen Mitteln!
Mehr Infos: Antifa Heilbronn

Gemeinsamer Zugtreffpunkt 22.Januar

Am 22 Januar findet in Offenbach eine Demonstration statt aus diesem Grunde werden wir uns gemeinsam um 13:10 am Darmstädter Bahnhof treffen um nach Offenbach zu fahren.

VORTRAG 13.12.2010 20:00 Oetinger Villa: Was ist los im Iran? Rückblick und Perspektiven

Iran, 2009/2010: Mit diesen Schlagwörtern verbinden wir in erster Linie Massenaufstände und Straßenschlachten zwischen regimekritischen Demonstrant_innen und dem ideologisch-paramilitärischen Arm des Staates. Wir erinnern uns auch an die brutale Repression mit toten Demonstrant_innen, Folter und Hinrichtungen. Ein Wahlbetrug löste das Erwachen einer Generation und das Entstehen einer Freiheitsbewegung aus. Die IRI (Islamische Republik Iran) wackelte und schlug um sich. Trotz scheinbar eingekehrter Ruhe auf den Straßen des Irans und einer Verschärfung der repressiven Lage scheint die Idee, dass der Gottesstaat einen womöglich irreparablen Schlag erlitten hat, nicht abwegig. (mehr…)

Demo gegen Studentenverbindungen und den Rhein-Main Kommers in Darmstadt am 6.11 /// Aktionen gegen den 10. Akademikertag des „Convent deutscher Akademikerverbände“ in Frankfurt vom 5. Bis 7.11

Worum geht’s?

Am Wochenende vom 5. bis 7. November sind einige Aktionen gegen Studentenverbindungen in Darmstadt und Frankfurt seitens linker und antifaschistischer Gruppen geplant. Anlass dazu bieten der 10. Akademikertag des „Convent deutscher Akademikerverbände“ in Frankfurt und der Rhein-Main-Kommers, der am Samstagabend in Darmstadt stattfinden soll. In beiden Fällen werden sich Burschenschaften, Landsmannschaften, Corps und andere Formen von Studentenverbindungen treffen und ihr reaktionäres Weltbild zur Schau stellen. Ganz gleich ob in Frankfurt auf dem Kongress zum Thema „Seilschaften und soziale Netzwerke“ debattiert wird oder ob man sich beim Rhein-Main-Kommers in der Darmstädter Orangerie ordentlich nach verbindungsstudentischen Brauchtum die Kante gibt: Studentenverbindungen bleiben grundsätzlich erzreaktionäre Vereinigungen, die durch einen widerlichen Mix aus Sexismus, Elitedenken und Deutschtümelei zu bestechen wissen und in einer auch nur ansatzweise fortschrittlichen Gesellschaft nichts zu suchen haben. Mit dabei ist auch die „deutsche Burschenschaft“, also der Dachverband, in dem sich der äußerste rechte Rand der Studentenverbindungen tummelt. Besonders hier sind personelle Überschneidungen und die Zusammenarbeit mit organisierten Neonazis offensichtlich, ebenso wie Rassismus und völkischer Bezug zu Nation und Rasse hier besonders deutlich zu Tage treten. Dennoch haben wir nicht nur ein Problem mit diesem rechten Rand der Verbindungen, sondern mit allen Studentenverbindungen, da diese zwar politisch durchaus unterschiedlich einzuordnen sind, aber immer für eine reaktionäre und konservative Ideologie stehen.

Was ist geplant?

Wir beteiligen uns unter dem Label „der Reaktion ins Bier spucken“ an den Aktionen gegen den 10. Akademikertag in Frankfurt und gegen den Rhein-Main-Kommers in Darmstadt. Auf der Homepage http://derreaktioninsbierspucken.blogsport.de findet sich der gemeinsame Aufruf des Bündnis sowie Hintergrundinformationen und Termine. Am 27. Oktober gab es bereits einen Vortrag mit Dr. Stephan Peters im Schlosskeller in Darmstadt zur Kritik an Studentenverbindungen im Allgemeinen. Am kommenden Mittwoch (3.11) wird es um 19:00 Uhr eine Infoveranstaltung zu den Aktionen im Exzess in Frankfurt geben.

Was geht in Darmstadt?

Samstagabend, also am 6.11, soll in der Orangerie der Rhein-Main-Kommers – im Grunde ein großes Besäufnis, das unter sehr strikten Regeln abläuft, stattfinden. Beginn ist um 19:30 Uhr. Wir haben zwar kein Problem damit, wenn sich Menschen betrinken, wohl aber damit, welche politische Auffassung diese Herren haben und für welche Vorstellung von Gesellschaft sie stehen und sich aktiv einsetzen. Deshalb rufen wir zur Demonstration gegen den Rhein-Main-Kommers auf. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am Luisenplatz. Dort wird es erst eine kurze Aufttaktkundgebung geben, danach wollen wir mit der Demo an einigen Verbindungshäusern vorbei in die Orangerie ziehen um auch direkt vor Ort zu zeigen, was wir von solchem reaktionären Mist halten.

Und in Frankfurt?

In Frankfurt soll am 5.11 ein Empfang für die Teilnehmer des Akademikertags im Römer stattfinden. Ursprünglich sollte der gesamte Kongress in den Räumen der IHK stattfinden, diese Verweigerte nach zunehmenden öffentlichen Druck den Studentenverbindungen doch die Nutzung ihrer Räume. Da die Stadt Frankfurt sich dazu jedoch offensichtlich nicht zu schade ist, rufen wir dazu auf, sich an der Gegenkundgebung um 15:30 Uhr auf dem Paulsplatz zu beteiligen. Am Morgen des 6.11 ist ebenso eine Kundgebung gegen den 10. Akademikertag geplant. Treffpunkt hierzu ist um 11:00 Uhr am Platz der Einheit in Frankfurt.

6.11 – Demo gegen den „Rhein-Main Kommers“ und Studentische Verbindngen in Darmstadt

Vom 5. -7. November findet in Frankfurt der 10 Akademikertag des Convent deutscher Akademikerverbände (CDA) statt. In dessen Rahmen wird am 6.11 in der Orangerie in Darmstadt der „Rhein-Main Kommers“ stattfinden.
Studentische Verbindungen stehen alle, wenn auch in unterschiedlichen Formen für reaktionäres Gedankengut wie: Sexismus, Rassismus, Nationalismus, Elitedenken und vieles mehr. Deswegen rufen wir zu einer Demonstration gegen den Kommers in Darmstadt und zu den Aktionstagen in Frankfurt auf.

Demobeginn in Darmstadt ist am 6.11 auf dem Luisenplatz um 17 Uhr
Bereits am Vortag dem 5.11, gibt es Aktionen in Frankfurt, ab 15:30 auf dem Paulsplatz und am 6.11 Morgens um 11 Uhr auf dem Platz der Einheit.

Für weitere Infos über Burschenschaften möchten wir nochmals auf den Vortrag von Dr. Stehpan Peters, Ehre Freiheit Vaterland verweisen

Ehre, Freiheit, Vaterland ?

„Ehre, Freiheit, Vaterland? – Ein kritischer Blick auf studentische Verbindungen in Deutschland“

Vortrag mit Dr. Stephan Peters


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Demo gegen den hessischen Unternehmertag

Demonstration am Dienstag, den 26.10 um 19:00 Uhr am Hauptbahnhof Wiesbaden.
Weitere Infos unter www.krise.blogsport.de


Hier der Demoaufruf:

Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!

Krise? Welche Krise?

Diesen Herbst will die Bundesregierung die Kosten für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in der Krise des Kapitalismus mit einem weiteren Kürzungspaket auf dem Rücken von Lohnabhängigen und Erwerbslosen abladen. Fast zeitgleich werden den Atomkonzernen Milliarden geschenkt. Soziale Bewegungen und GewerkschaftlerInnen machen dagegen bei zahlreichen Sozialprotesten und beim nächsten Castortransport mobil. Währenddessen findet in der Kurstadt Wiesbaden ein bemerkenswerter Event statt. Am Dienstag, den 26. Oktober, lädt der Verband hessischer Unternehmer (VhU) hier zu seinem jährlichen „Unternehmertag“. Erwartet werden über 1200 UnternehmerInnen und PolitikerInnen, die unter dem Motto „Mit Energie in Deutschlands Zukunft“ nicht nur „Gute-Laune-Jazz“, sondern auch Reden verschiedener „wirtschaftlicher und politischer Experten“ hören wollen. Geboten werden wieder einmal Vorschläge wie Hartz IV und staatlicher Arbeitszwang „effektiver“ organisiert und die nationale Komplizenschaft mit dem „Exportweltmeister Deutschland“ in der Standortkonkurrenz gegen den Rest der Welt enger geschnürt werden kann. Doch damit nicht genug: Höhepunkt des Abends wird auch dieses Jahr die Krönung der „Hessenchampions“, d.h. der Firmen, die trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise ihre Weltmarktanteile ausbauen konnten. Das nationale Kapital, sein Staat und dessen Fans haben also Grund zu feiern – da wollen wir nicht fehlen. Der Inszenierung einer happy Standortfamily, deren nationaler Zusammenhalt in Wahrheit nichts anderes als die konstante Verschlechterung der Lebensbedingungen im Innern und eine erbarmungslose Konkurrenz nach außen bedeutet, setzen wir eine klare Absage entgegen: Wir machen keinen Finger krumm „damit Deutschland gestärkt aus dieser Krise hervorgeht“ (Merkel). Denn der Skandal sind weder „Sozialschmarotzer“ noch „Pleitegriechen“, sondern vielmehr das kapitalistische System, in dem der technologischer Fortschritt nicht endlich zur Befreiung von Armut und Lohnarbeit, sondern stets zu neuen Angriffen auf Arme, Erwerbslose und Lohnabhängige führt – hier und erst recht anderswo.
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Demo gegen die Räumung der Heidelberger Straße am Donnerstag!

Am Donnerstag, dem 30.09 findet eine Demo der Besetzer_innen aus der Neckarstraße 5 und der Heidelberger Straße 148 gegen die polizeiliche Räumung statt. Das Motto lautet „Gegen die Räumung der Heidelberger Straße 148! Stellt die Verfahren ein und gebt den Leuten die Sachen zurück! Für ein autonomes Wohn- und Kulturprojekt in Darmstadt!“. Wir solidarisieren uns mit den Besetzer_innen und rufen euch dazu auf, euch an der Demo zu beteiligen!

Treffpunkt ist um 19:00 Uhr am Marktplatz vor dem Schloss.

Hier noch der Bericht zur Räumung von den Besetzer_innen:

Am 24.09.2010 haben wir das leer stehende Asylheim in der Heidelberger Str. 148 in Darmstadt besetzt. Schon am darauf folgenden Nachmittag wurde das Haus durch die Polizei gestürmt und anschließend geräumt.

Die Besetzung war eine Reaktion auf die Räumung der Hausbesetzung in der Neckarstraße 5. Bei beiden Besetzungen sollte zuvor ungenutzter Raum angeeignet werden, um Wohnraum und Raum für linke und alternative Kultur und Politik zu schaffen. Dabei wollten wir jedoch nicht vorrangig die konkrete Situation in Darmstadt thematisieren, sondern grundsätzlich kritisieren, wie das Eigentum in dieser Gesellschaft verwaltet und verteilt wird.
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