Archiv der Kategorie 'Burschis'

Burschentag in Eisenach zum Desaster machen – Männerbünde auflösen

Burschentag in Eisenach zum Desaster machen – Männerbünde auflösen

DEMONSTRATION 18. JUNI 2011 | 14:00 | HBF EISENACH

Seit der Wiedervereinigung findet jährlich am Wochenende nach Pfingsten der sogenannte Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB) auf der Wartburg in Eisenach statt. Das erste Wartburgfest 1817 ist wichtiger Bestandteil burschenschaftlicher Geschichte: neben Reden zur Zukunft der „Deutschen Nation“ stand auch Bücherverbrennung auf dem Programm. Auch heute noch findet ein Fackelzug zum Burschenschaftsdenkmal statt. Hunderte Männer, meist in Anzug und Farben tragend, kommen an diesem Wochenende aus Deutschland und Österreich zusammen. Die örtlichen Unterkünfte sind belegt, die Kneipen sind voll, das Bier fließt in Strömen. Fast könnte man in der touristischen Idylle vergessen, dass es sich hierbei um ein Treffen rechts-konservativer bis neo- nazistischer Männerbünde handelt, das in seinen Grundfesten abzulehnen ist. Aber der Reihe nach:
Die Nazis von der Deutschen Burschenschaft (mehr…)

Bericht der Roten Hilfe über die Ereignisse zum Castor und dem Rhein-Main Kommers in Darmstadt

Am 06.11.2010 haben in Darmstadt zwei Demonstrationen stattgefunden:
*Um 17Uhr begann am Luisenplatz eine Demonstration gegen die Teilnehmer
des Jahreskongresses der deutschen Burschenschaften in Frankfurt, die nach
der offiziellen Veranstaltung abends in der Darmstädter Orangerie feiern
wollten. An der Demonstration haben etwa 200 AntifaschistInnen
teilgenommen, die bis zur Orangerie vordringen konnten und dort von
Absperrgittern und Polizeikräften aufgehalten wurden. Die anschließende
Kundgebung wurde um ca. 22Uhr von der Anmelderin offiziell aufgelöst. Es
gab keine Festnahmen. In der Nacht vor der Demo wurde der
Veranstaltungsort in der Orangerie von Unbekannten teilweise entglast und
mit Parolen besprüht.
http://antifadarmstadt.blogsport.de/

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Demonstration gegen den Rhein/Main-Kommers und Studentische Verbindungen am 6.11. in Darmstadt / Aktionen gegen den 10. Akademikertag in Frankfurt am 5. und 6.11.

Am kommenden Samstag (06.11.) wird in Darmstadt eine Demonstration gegen studentische Verbindungen im allgemeinen und gegen das Abhalten des Rhein/Main-Kommers in der Orangerie im Darmstädter Stadtteil Bessungen stattfinden. Beginn ist um 17:00 Uhr am Luisenplatz.

Die Demonstration ist jedoch nur eine von mehreren Aktionen, die an diesem Wochenende in Darmstadt und Frankfurt stattfinden werden. Anlass dazu bietet der „Convent deutscher Akademikerverbände“ (CDA), der den sogenannten „10. Akademikertag“ in Frankfurt ausrichten will.
Der CDA ist ein Zusammenschluss mehrerer Dachverbände, in denen sich verschiedene Formen studentischer Verbindungen organisieren. Mit dabei ist auch die deutsche Burschenschaft, also der Dachverband, in dem sich der äußerste rechte Rand der Burschenschaften tummeln, in dem es offene Verbindungen zu NPD und freien Kameradschaften gibt und in dem aus dem völkischen Bezug auf Nation und Rasse kaum ein Hehl gemacht wird. Von anderen Verbindungen gibt es hierzu kaum Distanzierungen, welche dann jedoch durch das gemeinsame Auftreten – etwa bei eben besagten „Convent deutscher Akademikerverbände“ – ohnehin vollkommen unsinnig sind.
Dennoch wollen wir nicht nur diesen äußersten rechten Rand der studentischen Verbindungen kritisieren, sondern klar machen, dass wir grundsätzlich ein Problem mit dem Gedankengut haben, dass von allen Studentenverbindungen vertreten wird.
Schließlich bleiben sie grundsätzlich erzreaktionäre Vereinigungen, die durch einen widerlichen Mix aus Sexismus, Elitedenken und Deutschtümelei zu bestechen wissen und in einer auch nur ansatzweise fortschrittlichen Gesellschaft nichts zu suchen haben.

Für den am Samstag geplanten Kongress mussten sich die Veranstalter des Convents nun schon zum zweiten mal neue Räumlichkeiten suchen, nachdem zuerst die IHK und nun auch das Mövenpickhotel durch politischen Druck bzw. aus Angst vor Protesten die Zusagen für die Räumlichkeiten wieder zurückzogen. Nun soll der Kongress im „Darmstädter Hof“ in Nieder-Eschbach stattfinden, welcher sich für eine Distanzierung zu diesen dem rechten Rand nahe stehenden Gruppen anscheinend nicht zu schade ist. Eine Gegenkundgebung ist daher für 11:00 Uhr vor dem Darmstädter Hof angesetzt.
Im Anschluss an den Kongress soll in der Darmstädter Orangerie dann ab 19:30 der Rhein/Main-Kommers – ein streng reglementiertes Massenbesäufnis – stattfinden. Hier sieht man offensichtlich weniger ein Problem darin, solchen reaktionären Vereinigungen städtische Einrichtungen zu überlassen, auch wenn es mittlerweile auch von einigen Lokalpolitiker_innen öffentliche Kritik an der Veranstaltung gibt und offiziell bekannt gemacht wurde, dass keine Vertreter_innen der Stadt Darmstadt bei dem Kommers erscheinen werden.
Ganz anders in Frankfurt: Hier werden die Verbindungsstudenten am Freitag von Vertreter_innen der Stadt im Römer offiziell willkommengeheißen. Auch hier wird es eine Protestkundgebung geben, die um 15:30 am Römer startet.
Die aktuellen Infos zu den Gegenaktionen finden sich auch auf dem Blog des Vorbereitungsbündnisses unter http://derreaktioninsbierspucken.blogsport.de. Es macht auf jeden Fall Sinn, dort zeitnah vor den Aktionen noch mal vorbei zu schauen, falls sich irgendetwas ändern sollte. Dort gibt es auch den Aufruf zu den Aktionen und einen Reader mit Hintergrundinformationen.

Die Demonstration in Darmstadt wird um 17:00 Uhr am Luisenplatz beginnen. Nach der Auftaktkundgebung ziehen wir dann nach Bessungen um den Orangerie-Park herum, um dann im Park unmittelbar vor dem Veranstaltungsort des Rhein/Main-Kommers die Abschlusskundgebung abzuhalten, die bis 22:00 Uhr angemeldet ist.

Am kommenden Samstag wird in Darmstadt eine Demonstration gegen studentische Verbindungen im allgemeinen und gegen das Abhalten des Rhein/Main-Kommers in der Orangerie im Darmstädter Stadtteil Bessungen stattfinden. Beginn ist um 17:00 Uhr am Luisenplatz.
Die Demonstration ist jedoch nur eine von mehreren Aktionen, die an diesem Wochenende in Darmstadt und Frankfurt stattfinden werden. Anlass dazu bietet der „Convent deutscher Akademikerverbände“ (CDA), der den sogenannten „10. Akademikertag“ in Frankfurt ausrichten will.
Der CDA ist ein Zusammenschluss mehrerer Dachverbände, in denen sich verschiedene Formen studentischer Verbindungen organisieren. Mit dabei ist auch die deutsche Burschenschaft, also der Dachverband, in dem sich der äußerste rechte Rand der Burschenschaften tummeln, in dem es offene Verbindungen zu NPD und freien Kameradschaften gibt und in dem aus dem völkischen Bezug auf Nation und Rasse kaum ein Hehl gemacht wird. Von anderen Verbindungen gibt es hierzu kaum Distanzierungen, welche dann jedoch durch das gemeinsame Auftreten – etwa bei eben besagten „Convent deutscher Akademikerverbände“ – ohnehin vollkommen unsinnig sind.
Dennoch wollen wir nicht nur diesen äußersten rechten Rand der studentischen Verbindungen kritisieren, sondern klar machen, dass wir grundsätzlich ein Problem mit dem Gedankengut haben, dass von allen Studentenverbindungen vertreten wird.
Schließlich bleiben sie grundsätzlich erzreaktionäre Vereinigungen, die durch einen widerlichen Mix aus Sexismus, Elitedenken und Deutschtümelei zu bestechen wissen und in einer auch nur ansatzweise fortschrittlichen Gesellschaft nichts zu suchen haben.

Für den am Samstag geplanten Kongress mussten sich die Veranstalter des Convents nun schon zum zweiten mal neue Räumlichkeiten suchen, nachdem zuerst die IHK und nun auch das Mövenpickhotel durch politischen Druck bzw. aus Angst vor Protesten die Zusagen für die Räumlichkeiten wieder zurückzogen. Nun soll der Kongress im „Darmstädter Hof“ in Nieder-Eschbach stattfinden, welcher sich für eine Distanzierung zu diesen dem rechten Rand nahe stehenden Gruppen anscheinend nicht zu schade ist. Eine Gegenkundgebung ist daher für 11:00 Uhr vor dem Darmstädter Hof angesetzt.
Im Anschluss an den Kongress soll in der Darmstädter Orangerie dann ab 19:30 der Rhein/Main-Kommers – ein streng reglementiertes Massenbesäufnis – stattfinden. Hier sieht man offensichtlich weniger ein Problem darin, solchen reaktionären Vereinigungen städtische Einrichtungen zu überlassen, auch wenn es mittlerweile auch von einigen Lokalpolitiker_innen öffentliche Kritik an der Veranstaltung gibt und offiziell bekannt gemacht wurde, dass keine Vertreter_innen der Stadt Darmstadt bei dem Kommers erscheinen werden.
Ganz anders in Frankfurt: Hier werden die Verbindungsstudenten am Freitag von Vertreter_innen der Stadt im Römer offiziell willkommengeheißen. Auch hier wird es eine Protestkundgebung geben, die um 15:30 am Römer startet.
Die aktuellen Infos zu den Gegenaktionen finden sich auch auf dem Blog des Vorbereitungsbündnisses unter http://derreaktioninsbierspucken.blogsport.de. Es macht auf jeden Fall Sinn, dort zeitnah vor den Aktionen noch mal vorbei zu schauen, falls sich irgendetwas ändern sollte. Dort gibt es auch den Aufruf zu den Aktionen und einen Reader mit Hintergrundinformationen.

Die Demonstration in Darmstadt wird um 17:00 Uhr am Luisenplatz beginnen. Nach der Auftaktkundgebung ziehen wir dann nach Bessungen um den Orangerie-Park herum, um dann im Park unmittelbar vor dem Veranstaltungsort des Rhein/Main-Kommers die Abschlusskundgebung abzuhalten, die bis 22:00 Uhr angemeldet ist.

Demo gegen Studentenverbindungen und den Rhein-Main Kommers in Darmstadt am 6.11 /// Aktionen gegen den 10. Akademikertag des „Convent deutscher Akademikerverbände“ in Frankfurt vom 5. Bis 7.11

Worum geht’s?

Am Wochenende vom 5. bis 7. November sind einige Aktionen gegen Studentenverbindungen in Darmstadt und Frankfurt seitens linker und antifaschistischer Gruppen geplant. Anlass dazu bieten der 10. Akademikertag des „Convent deutscher Akademikerverbände“ in Frankfurt und der Rhein-Main-Kommers, der am Samstagabend in Darmstadt stattfinden soll. In beiden Fällen werden sich Burschenschaften, Landsmannschaften, Corps und andere Formen von Studentenverbindungen treffen und ihr reaktionäres Weltbild zur Schau stellen. Ganz gleich ob in Frankfurt auf dem Kongress zum Thema „Seilschaften und soziale Netzwerke“ debattiert wird oder ob man sich beim Rhein-Main-Kommers in der Darmstädter Orangerie ordentlich nach verbindungsstudentischen Brauchtum die Kante gibt: Studentenverbindungen bleiben grundsätzlich erzreaktionäre Vereinigungen, die durch einen widerlichen Mix aus Sexismus, Elitedenken und Deutschtümelei zu bestechen wissen und in einer auch nur ansatzweise fortschrittlichen Gesellschaft nichts zu suchen haben. Mit dabei ist auch die „deutsche Burschenschaft“, also der Dachverband, in dem sich der äußerste rechte Rand der Studentenverbindungen tummelt. Besonders hier sind personelle Überschneidungen und die Zusammenarbeit mit organisierten Neonazis offensichtlich, ebenso wie Rassismus und völkischer Bezug zu Nation und Rasse hier besonders deutlich zu Tage treten. Dennoch haben wir nicht nur ein Problem mit diesem rechten Rand der Verbindungen, sondern mit allen Studentenverbindungen, da diese zwar politisch durchaus unterschiedlich einzuordnen sind, aber immer für eine reaktionäre und konservative Ideologie stehen.

Was ist geplant?

Wir beteiligen uns unter dem Label „der Reaktion ins Bier spucken“ an den Aktionen gegen den 10. Akademikertag in Frankfurt und gegen den Rhein-Main-Kommers in Darmstadt. Auf der Homepage http://derreaktioninsbierspucken.blogsport.de findet sich der gemeinsame Aufruf des Bündnis sowie Hintergrundinformationen und Termine. Am 27. Oktober gab es bereits einen Vortrag mit Dr. Stephan Peters im Schlosskeller in Darmstadt zur Kritik an Studentenverbindungen im Allgemeinen. Am kommenden Mittwoch (3.11) wird es um 19:00 Uhr eine Infoveranstaltung zu den Aktionen im Exzess in Frankfurt geben.

Was geht in Darmstadt?

Samstagabend, also am 6.11, soll in der Orangerie der Rhein-Main-Kommers – im Grunde ein großes Besäufnis, das unter sehr strikten Regeln abläuft, stattfinden. Beginn ist um 19:30 Uhr. Wir haben zwar kein Problem damit, wenn sich Menschen betrinken, wohl aber damit, welche politische Auffassung diese Herren haben und für welche Vorstellung von Gesellschaft sie stehen und sich aktiv einsetzen. Deshalb rufen wir zur Demonstration gegen den Rhein-Main-Kommers auf. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am Luisenplatz. Dort wird es erst eine kurze Aufttaktkundgebung geben, danach wollen wir mit der Demo an einigen Verbindungshäusern vorbei in die Orangerie ziehen um auch direkt vor Ort zu zeigen, was wir von solchem reaktionären Mist halten.

Und in Frankfurt?

In Frankfurt soll am 5.11 ein Empfang für die Teilnehmer des Akademikertags im Römer stattfinden. Ursprünglich sollte der gesamte Kongress in den Räumen der IHK stattfinden, diese Verweigerte nach zunehmenden öffentlichen Druck den Studentenverbindungen doch die Nutzung ihrer Räume. Da die Stadt Frankfurt sich dazu jedoch offensichtlich nicht zu schade ist, rufen wir dazu auf, sich an der Gegenkundgebung um 15:30 Uhr auf dem Paulsplatz zu beteiligen. Am Morgen des 6.11 ist ebenso eine Kundgebung gegen den 10. Akademikertag geplant. Treffpunkt hierzu ist um 11:00 Uhr am Platz der Einheit in Frankfurt.

6.11 – Demo gegen den „Rhein-Main Kommers“ und Studentische Verbindngen in Darmstadt

Vom 5. -7. November findet in Frankfurt der 10 Akademikertag des Convent deutscher Akademikerverbände (CDA) statt. In dessen Rahmen wird am 6.11 in der Orangerie in Darmstadt der „Rhein-Main Kommers“ stattfinden.
Studentische Verbindungen stehen alle, wenn auch in unterschiedlichen Formen für reaktionäres Gedankengut wie: Sexismus, Rassismus, Nationalismus, Elitedenken und vieles mehr. Deswegen rufen wir zu einer Demonstration gegen den Kommers in Darmstadt und zu den Aktionstagen in Frankfurt auf.

Demobeginn in Darmstadt ist am 6.11 auf dem Luisenplatz um 17 Uhr
Bereits am Vortag dem 5.11, gibt es Aktionen in Frankfurt, ab 15:30 auf dem Paulsplatz und am 6.11 Morgens um 11 Uhr auf dem Platz der Einheit.

Für weitere Infos über Burschenschaften möchten wir nochmals auf den Vortrag von Dr. Stehpan Peters, Ehre Freiheit Vaterland verweisen

Ehre, Freiheit, Vaterland ?

„Ehre, Freiheit, Vaterland? – Ein kritischer Blick auf studentische Verbindungen in Deutschland“

Vortrag mit Dr. Stephan Peters


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